Große Uhlenköperschau 2012 in Uelzen

in der Viehmarkthalle, Eschemannstr. vom 01.Dez. -02. Dez.2012

verbunden mit der Sonderschau der Sächsischen Flügel- Schwalben- und Schildtauben Gruppe Nordwest

aja Uelzen."Die Artenvielfalt und die Zahl der präsentierten Tiere sind Garanten für die hohe Qualität der Uhlenköperschau", würdigte Bürgermeister Otto Lukat schon zur Eröffnung die sicht- und hörbaren Leistungen von Geflügel- und Kaninchenzüchtern, die aus der ganzen Region nach Uelzen gekommen waren, um ihre Zuchtergebnisse bewerten zu lassen. In diesem Jahr zum ersten Mal mit der Sonderschau der Sächsischen Flügelschwalben- und Schildtauben verbunden, gab es für die treuen Teilnehmer wie Besucher bei der Schau wirklich auch etwas Neues zu sehen. " Die Geflügel- und Kaninchenzucht bietet vielen Menschen die Gelegenheit, Muße und Entspannung zu finden", so Lukat. Mit so klingenden Bezeichnungen, wie "Römer", "Montauban", "Texaner", "Lahore" und "Strasser" unterschied man an den Käfigen der Huhntauben die Kingtauben und Modena Schietti, und unter den Farbtauben die Gimpeltaube vom Kupfergimpel oder den Thüringer Schalben. Wer sich hier auskennt, hatte sichtlich Spaß am Fachsimpeln. "Farbe, Form und Stand", erzählt Lothar Riegel, der mit seinen Tauben aus Munster gekommen ist, prägen die Rasse. "Da muss alles stimmen."

Die Preisrichter schreiten für den ersten Eindruck die Käfigreihen zügig ab. "Manche Tiere sind nämlich so abgerichtet, dass sie sofort Haltungen einnehmen, wenn die Preisrichter mit Block, Bleistift und Taschenlampe etwas länger vor dem Käfig verweilen", erzählt Riegel aus der Taubenzüchter-Trickkiste. 

Das ganze Wochenende kamen und gingen die Züchter - erst um die Käfige mit ihren Tieren einzurichten und abzustellen. Am nächten Tag kamen sie dann, um die Bewertungen in Erfahrung zu bringen und Pokal oder Preisband in Empfang zu nehmen.

"Das rote V steht für vorzüglich, Hv für hervorragend und ein E bedeutet einen Ehrenpreis", berichtet Matthias Behn, der Vorsitzende des 1894 gegründeten Geflügelzuchtvereins Uelzen und Umgebung.

Für die drei Jugendlichen Annika Meyer aus Seedorf sowie Jelina Behn und Juliane Behn aus Suderburg gab es zum Schluss auch noch einen Preis.

 

Quelle: AZ Uelzen vom 4. Dezember 2012

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